Willkommen zum unabhängigen Staat und Königreich *


Staatsgründung: 08.03.1999

vorläufige Verfassung und Grundgesetz:

Meinungsfreiheit, Gleichheit
erwünscht sind: Ehrlichkeit, Kreativität, positive Grundeinstellung, Humor, Wohlwollen, Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit, Kritikfähigkeit, verantwortungsvolles und moralisches Handeln und Respekt gegenüber jeglicher Kreatur und Umwelt und dem damit einhergehend konsequenten Verhalten.
 

An dieser Stelle sei ein Zitat von Albert Einstein angeführt (Auszug aus einen Brief an seinen damals 16-jährigen Sohn vom 17. April 1926) welches die geistige Grundhaltung unseres Staates auszeichnet:

"... so darf man sich doch nicht zu ernst nehmen. Denn man ist doch ein via Affe kaum zweibeinig gewordenes Viech, ein kurz dauerndes Stückchen Bewusstsein mit starker Beschwerung durch atavistische Instinkte, die das Leben konservieren. Deshalb müssen wir alle hübsch bescheiden sein, wenn wir nicht uns selbst und die Mitgeschöpfe beschwindeln wollen. "


Darauf bezogen mutet es zynisch und dekadent an, sich ein Stück Mond anzueignen. Aber genau darum geht es, tun wir das nicht schon seit wir aufrecht gehen können?

Dieser Staat hat ein einheiltliches, einfaches Steuerrecht, verzichtet auf Mehrfachbesteuerung (wie z. B. Einkommensteuer, Soli, Umsatzsteuer, Vermögenssteuer, Gewerbesteuer, Ökosteuer, Tabaksteuer, Mineralölsteuer usw...) und umgeht somit Täuschung und Ausbeutung seiner Staatsbürger.

Im Königreich Moonaco wird es - wenn überhaupt - nur eine einzige Steuer geben:
Die allgemeine Lebenssteuer. Die für jeden verständlich und nachvollziehbar sein soll.

Diskutieren Sie mit uns, diese Plattform dient der Mitteilung und soll unser Verständnis und Begriffsfähigkeit dafür stärken, daß wir nur ein einziges mal sein werden und uns und unseren Mitgeschöpfen daher zu unseren Lebzeiten eine Umgebung gestalten sollten, die lebenswert ist. Hier können Sie Ihre Mitteilung hinterlassen, wir würden uns über Ihre Zeilen freuen.

 

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Location

lunar map, mondkarte, mondgrundstück von Christine Dumbsky

 

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Mitteilungen/Diskussionsbeiträge:

24.02.2010
Name: Christine
Website: www.moonaco.de
Email: moonaco@webparadise.com

Zum Thema moralisches Handeln und Respekt gegenüber unseren Mitgeschöpfen, habe ich in der Tagespresse folgende sehr interessante Meldung gelesen, nämlich daß die Forscherin Lori Mariono (Emory University Atlanta) bei der Analyse der Gehirnmasse von drei großen Tümmlern herausfand, daß deren Hirn dem des Menschen vergleichbar bzw. sogar ebenbürtig ist. Dies gaben die Studien aber jetzt erst preis.

Zwar haben Delfine gemessen an ihrer Große etwas weniger Hirnmasse als der Mensch, dafür ist diese aber stärker gefaltet und somit deren Oberfläche insgesamt grösser eine Eigenschaft die die fehlende Größe wettmachen kann. Die Faltung betrifft vorrangig die Neocortex, eine Hirnstruktur, die komplizierte Denkvorgänge und das Selbstbewusstsein/ Wahrnehmung steuert. Auf der Jahrestagung des amerikanischen Wissenschaftsverbandes AAAS in San Diego bereichtete Lori Mariono diese Tatsache.

"Was heißt das?" So die Frage des Ethik-Professors Thomas White (Loyola Marymount University, Los Angeles) auf dem Kongress dieser weltgrößten Forscherorganisation.

White wies mit einer Liste von Kriterien nach, daß Delfine alle Voraussetzungen erfüllen um als Individuen definiert zu werden. Aufgrund Ihrer Fähigkeit zu positiven und negativen Empfindungen, Emotionen, Selbstbewusstsein seien sie in der Lage ihr Verhalten wie wir zu steuern.

Sie erkennen einander begegnen sich mit mit Respekt und offener Zuneigung, wurden die Studien von White zitiert. Sie können sich im Spiegel wahrnehmen - eine Leistung die sonst nur Menschen und Menschenaffen vollbringen - und gehen planmäßig und analytisch vor um komplexe Aufgaben zu lösen.


Darüber hinaus können sie körperlich und gefühlsmäßig intensiv und langanhaltend leiden. Geistige Kapazität und Verletzlichkeit in dieser Kombination ist nach bisherigem Verständnis allein dem Menschen zu eigen.

White's Schlussfolgerung: Wenn der Delfin diese Fähigkeiten im Verlauf einer fast 60 Mio. Jahre langen Evolution ebenfalls erworben haben sollte, stünden ihm ähnliche Rechte zu, wie sie der Mensch für sich benansprucht.


Dann dürften sie nicht "wie Sklaven" für Tierschows, Zoos o. ä. vermarktet werden und zu hunderttausenden im östl. Pazifik gejagt und geschlachtet werden, hiernacht wäre eine Betrachtung der Delfine als Eigentum ausgeschlossen, vielmehr müssten sie mit Achtung behandelt werden.

Nach der Ansicht von Prof. White würde dies dem Menschen eine Chance bieten, eine Ethik zu entwickeln, die "eine Wende im Verhältnis von Homo Sapiens und anderen intelligenten Arten auf unserem Planeten hergbeiführt".

* Anmerkung: und was wäre dann mit den unintelligenteren Spezies oder auch Menschen mit niedrigem IQ, emotionalen Störungen, psychischen Krankheiten oder geistigen Behinderungen? Irgendwie hinterlässt die Ansicht der Forscher in dieser Hinsicht einen etwas fahlen Nachgeschmack. Wir sind eben nicht unbedingt konsequent und bescheiden mit unserer eigenen grundsätzlichen Einschätzung.

02.03.2010
Name: Christine
Website: www.moonaco.de
Email: moonaco@webparadise.com

Liebe, Zuneigung, Mitgefühl, Hingabe - spirituelle Attribute die Innovationsfaktoren sein können und Intelligenz ausweisen.

Bezugnehmend auf die Definition von Intelligenz wie im oben genannten Artikel habe ich eine weitere Veröffentlichung gelesen, die indikativ sein könnte, daß hier wohl eine Sehnsucht besteht, sich wieder oder verstärkt an Werte zu orientieren, die wahrhaften Bestand haben.

Spirituelle Intelligenz steht im Mittelpunkt dieses Artikels. Wobei dieser sich zunächst auf deren wirtschaftliche Nutzung bezieht, bevor er zum eigentlichen Thema kommt. Aber auch dieser Aspekt ist interessant.
Viele Unternehmen schwenken um auf Nachhaltigkeit und besinnen sich, daß die Motivation genauso wichtig für ein Unternehmen ist wie der Gewinn. Langfristig sogar Gewinnmaximierend ist und zur Marktfestigung und Bestandssicherung im internationalen Wettbewerb führt.

Die spirituelle Intelligenz wird hier als eine herausragende Fähigkeit beschrieben, die Entscheidungen und Handlungen weise und nachhaltig treffen lässt. Religionsunabhängig ist diese Fähigkeit, d. h. die religiöse Ausrichtung spielt nur eine untergeordnete Rolle. Die Autoren sind davon überzeugt, daß emotionale Intelligenz auch die Geschäftswelt konstruktiv nutzen könnte. Denn die Zukunft dessen läge in der radikalen Innovation, eben darin genau gegen den Strom zu denken und in einer Wirtschaftswelt zu bestehen, die sich ständig am Abrund befindet.

Der Begriff selbst wurde von dem britischen Mentaltrainer Tony Buzan geprägt. Wobei dieser über die rein rationale Fähigkeit hinaus diesen emotionalen Aspekt maßgeblich mit einbezieht. Es gibt bereits eine Buchveröffentlichung zu diesem Thema, die für Interessierte spannend sein könnte. Die britische Physikerin und Managementberaterin Danah Zohar und der Psychiater Ian Marshall haben es veröffentlicht.

In einem Interview gibt die Autorin Danaz Zohar folgendes interessantes Statement: "Spirituell Intelligente Menschen stehen auf und wenden die Dinge zum Besseren. Sie sind spontan un d leben sehr präsent im Jetzt. Sie reagieren unmittelbar und entwickeln auf diese Weise Ihre Kreativität. *


Mich hat die definition des IQ immer frustriert, weil sie viel zu eng gefaßt ist. Für mich war Daniel Goleman mit seinem Konzept des EQ eine Inspirationsquelle, denn er hat unser Denken nachhaltig verändert. Goleman ist es gelungen unseren Blick für die emotionale Qualität unseres Seins zu schärfen.

Spirituelle Intelligenz kann uns dabei helfen, besser zu verstehen, was im Leben wirklich wertvoll ist: unsere Werte, das Gefühl einer höheren Bestimmung, Lebensqualität. Unsere Kultur braucht eine neue Philosophie."

* in diesem Zusammenhang habe ich vor kurzem gelesen wie man dies noch definieren kann, bzw. was ein weiterer Teilaspekt von spiritueller Intelligenz sein könnte, nämlich die sog. Resilienz. Diesse Information kann ich zu einem späteren Zeitpunkt hier nocheinmal ganz genau definieren.

 

17.01.2011
Name: Erik
Website:
Email: anonym

Zitat aus dem Stern "Nr. 47/2010":

Die Menschheit ist ein lernfauler Haufen, wenn es um Tierrechte geht.

Darf man aus Persönlichkeiten Bratwurst, Stiefel und Seife machen?

Weil die Antwort auf der Hand liegt, versuchen wir das Seelenleben unserer Mitgeschöpfe klein zu reden, oder nennen es unzureichend erforscht.

Wir stellen uns blöd - denn nichts fürchten wir mehr als die Konsequenz:

Tiere sind keine Ware.

 

 

 

 

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